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Mehr als nur ein Liegeplatz: Warum die richtige Hundematte das Fundament für ein Therapiehunde-Team ist
Dein großer Wunsch erfüllt sich, dein Welpe, mit dem du gerne in der tiergstützen Therapie arbeiten möchtest, zieht bei dir ein. Der Einzug eines Hundes ist ein magischer Moment, der alles verändert. Dein Herz klopft, die Wohnung ist vorbereitet und in deinem Kopf malst du dir bereits aus, wie ihr in Zukunft gemeinsam als Team Menschen helft, sei es in der Schule als Schulhund, in der logopädischen Praxis oder im Seniorenheim als Therapiehund. Doch zwischen all der Vorfreude mischt sich oft auch eine leise Unsicherheit: Wie schaffe ich es, dass dieser quirlige Vierbeiner in einer so fordernden Umgebung wie der tiergestützten Arbeit wirklich zur Ruhe kommt?
Die Antwort liegt oft nicht in komplizierten Trainingsplänen, sondern in einem ganz einfachen, aber essenziellen Gegenstand: ein gutes Deckentraining und der richtigen Decke. In der Welt von „Trust the Dog“ ist eine Decke weit mehr als nur ein Stück Stoff auf dem Boden. Sie ist der erste und wichtigste Schritt zu einem entspannten Hundeleben und ein entscheidendes Werkzeug für deine professionelle Arbeit. Warum? Weil sie für deinen Hund “besonders wenn er später im Einsatz glänzen soll” ein mobiler „Sicherheitsanker“ ist.
Stell dir vor, du bist in einer fremden Stadt, es ist laut, wuselig und alles ist neu. Wie froh wärst du über einen vertrauten Ort, an dem du sofort tief durchatmen kannst? Genau das leistet ein gut auftrainiertes Deckentraining und vor allem eine hochwertig gewählte Matte für deinen Hund. Sie signalisiert ihm: „Hier bist du sicher. Hier darfst du entspannen. Hier ist deine Pause“. Gerade in der Ausbildung zum Therapie- oder Schulbegleithund ist das Erlernen von Ruhe die Königsdisziplin.
In diesem Artikel erfährst du, warum die Wahl der richtigen Unterlage “wie die innovative, selbstaufblasende Matte von Manuly ” den entscheidenden Unterschied macht. Wir schauen uns an, warum Rutschfestigkeit auf glatten Praxisböden lebenswichtig ist und wie du mit dem richtigen Material selbst matschigen Waldkindergarten-Tagen gelassen entgegenblickst. Denn am Ende gilt: Nur ein Hund, der sich körperlich sicher und wohlfühlt, kann die Empathie und Ruhe weitergeben, die wir uns in der tiergestützten Arbeit so sehr wünschen.
Profis auf vier Pfoten: Die besonderen Ansprüche in der Therapiehunde- und Schulhundearbeit
In der tiergestützten Arbeit (TGT) ist dein Hund ein echter Schwerstarbeiter. Während er für die Kinder in der Schule oder die Senioren im Heim vielleicht „einfach nur da“ ist, leistet sein Gehirn Höchstarbeit. Damit er diesen Job lange und gesund ausüben kann, braucht er Ausrüstung, die ihn unterstützt und keine, die ihn stresst.
Warum die Decke in der Schule oder Praxis ein “Sicherheitsanker” sein muss
In einer Schule, einer logopädischen Praxis oder in Seniorenheimen triffst du selten auf gemütliche Teppichböden. Meistens dominieren Fliesen, Laminat oder Linoleum und genau hier liegt das Problem. Wenn dein Hund voller Freude zum Einsatz auf seine Jobdecke springt und sie unter seinen Pfoten wegrutscht oder zerknittert, ist das nicht nur ungemütlich, sondern für seine Gelenke und seine Sicherheit schlichtweg gefährlich.
Eine gute Matte muss daher rutschfest sein. Sie ist der feste Hafen in einer wuseligen Umgebung der tiergestützten Intervention. Wenn die Matte sicher liegt, kann dein Hund sich darauf verlassen, dass er nicht den Halt verliert , körperlich wie mental. Für Claudia Pauliks ist das ein absolutes K.-o.-Kriterium: Ein Hund, der sich auf seinem Platz nicht sicher fühlt, wird niemals die tiefe Entspannung finden, die er für die Regeneration zwischen den Einheiten braucht.
Stressprävention durch Ritualisierung: Die Decke als Signal für Entspannung
Hunde lieben Struktur. In der Therapiehunde / Schulhunde-Ausbildung nutzen wir das, indem wir mit zwei verschiedenen Decken arbeiten: der Arbeitsdecke und der Easy-Decke.
1. Die Arbeitsdecke (oder Job-Decke) signalisiert: „Jetzt sind wir im Einsatz, jetzt konzentrieren wir uns“.
2. Die Easy-Decke ist der absolute Ruhepol. Hier lernt der Hund, dass er Pause hat, schlafen darf und einfach nur „da“ sein muss.
Diese Ritualisierung ist die beste Stressprävention. Wenn du die Easy-Decke ausrollst, weiß dein Hund sofort: „Feierabend, ich kann abschalten“. Dass die Matte von Manuly so einfach zusammengerollt werden kann, macht dieses Ritual unglaublich praktisch. Du nimmst das „Signal für Entspannung“ in Form einer handlichen Rolle (kaum größer als eine Wasserflasche!) einfach überall mit hin.
Die Philosophie von Claudia Pauliks: Vertrauen und Bindung als Basis der tiergestützten Arbeit
Claudia Pauliks ist keine „Influencer-Tante“, die jedes Produkt in die Kamera hält. Ihr Ansatz basiert auf echtem Vertrauen und einer tiefen Bindung zwischen Mensch und Hund. Für sie ist die Qualität des Liegeplatzes eine Frage des Respekts gegenüber dem Hund.
Wer tiergestützt arbeitet, verlangt seinem Hund viel ab. Er muss fit sein, darf keine Verspannungen haben und muss sich mental sicher fühlen. Deshalb gehört ein hochwertiger Liegeplatz zur Grundausstattung eines jeden Profi-Teams. Wenn dein Hund merkt, dass du dich um seinen Komfort kümmerst “zum Beispiel durch eine Matte mit echtem Schaumstoffkern, die ihn vor Bodenkälte schützt”, stärkt das eure Bindung. Du bist derjenige, der dafür sorgt, dass er auch in einer fremden Umgebung einen Platz hat, der so gemütlich wie das heimische Körbchen ist.
2 verschiedene Decken in der tiergestützten Intervention
Die Job-Decke: Fokus, Arbeit und Interaktion mit dem Klienten
Die Job-Decke (oder Arbeitsdecke) ist der „Bürostuhl“ deines Hundes. Sobald er diese Decke betritt, weiß er: „Jetzt gleicht wird gearbeitet!“. Hier findet die Interaktion statt, vielleicht wird der Hund gleicch würfeln, oder der Hund erdreht eine Übung für die Ergotherapie.
In der Ausbildung ist es wichtig, dass diese Decke von Anfang an mit einer positiven Erwartungshaltung und hoher Aufmerksamkeit verknüpft wird. Da es hier auch mal turbulenter zugehen kann “etwa wenn ein Hund vor Freude auf die Jobdecke springt” muss dieses Material besonders robust sein.
Die Easy-Decke: Das notwendige Management von Ruhepausen im Einsatz
Die Easy-Decke ist der absolute Gegenentwurf zur Arbeit. Claudia beschreibt sie als eine Art „Pausen-Decke“, auf der die Hunde lernen, zu schlafen, zu ruhen und einfach nur präsent zu sein, ohne eine Aufgabe erfüllen zu müssen.
Gerade in der Schule ist der Schulhund nicht permanent im Einsatz. Er braucht einen Rückzugsort, der ihm signalisiert, dass er jetzt „abschalten“ darf. Clemens von Manuly betont, dass genau hier der Komfort ins Spiel kommt: Die Matte sollte gemütlich sein, wie eine Art „Luftmatratze nur als Isomatte“ mit einem weichen Schaumstoffkern. Ein Therapiehund, der bequem liegt, kann schneller in den Regenerationsmodus wechseln.
Warum klare räumliche Trennung die kognitive Belastung des Hundes senkt
Warum machen wir uns den Aufwand mit zwei Decken? Ganz einfach: Es reduziert die kognitive Belastung (den sogenannten „Stress“) deines Hundes massiv.
Eindeutigkeit: Der Hund muss nicht ständig raten, was gerade von ihm erwartet wird. Die Decke gibt den Rahmen vor.
Sicherheit: Auf der Easy-Decke darf der Hund nicht gestört werden. Das ist sein heiliger Bereich.
Prävention: Durch den Wechsel der Materialien (z.B. vom flauschigen Teddy-Bezug für die Pause zum glatteren Outdoor-Bezug für die Arbeit) spürt der Hund den Unterschied schon beim Hinlegen.
Diese klare Trennung ist laut Claudia Pauliks essenziell, da die Arbeit auf der „Easy-Decke“ also das stille Aushalten und Ruhen für viele Hunde paradoxerweise anstrengender ist als das aktive Arbeiten. Eine Matte, die nicht rutscht und gleichzeitig isoliert, ist hier das beste Werkzeug, um diese Ruhephasen so effektiv wie möglich zu gestalten.
Qualitätsmerkmale für den professionellen Einsatz: Worauf tiergestützte Fachkräfte achten müssen
Wenn du mit deinem Hund in Schulen, Praxen oder Seniorenheimen unterwegs bist, merkst du schnell: Das Equipment muss hier ganz andere Belastungen aushalten als das Körbchen im heimischen Wohnzimmer. Claudia Pauliks betont immer wieder, dass sie nur Dinge empfiehlt, die sie für sinnvoll erachtet. Bei einer Matte für die tiergestützte Arbeit geht es nämlich nicht nur um die Optik, sondern um harte funktionale Fakten.
Rutschfestigkeit auf glatten Böden: Sicherheit in Schulen und Praxen
In öffentlichen Einrichtungen hast du es fast immer mit glatten Untergründen zu tun: Fliesen, Laminat oder Linoleum sind der Standard. Für einen Hund kann das zur echten Falle werden. Wenn er voller Energie auf seine Decke springt und diese wie ein Surfbrett über den Flur gleitet, sorgt das für Stress und Verletzungsgefahr.
Eure Matte braucht unbedingt eine Anti-Rutsch-Beschichtung. Claudia Pauliks achtet in ihrer Ausbildung extrem darauf, da eine rutschende Decke den Hund verunsichert und die Konzentration auf die eigentliche Aufgabe stört. Die Manuly-Bezüge haben diese wichtige Schicht direkt auf der Unterseite integriert.
Gelenkschonung durch Polsterung: Warum dünne Stofffetzen nicht ausreichen
Tiergestützte Arbeit bedeutet oft langes Liegen und Warten. Eine einfache, dünne Decke bietet hier kaum Komfort. Stell dir vor, du müsstest eine Stunde auf einer dünnen Picknickdecke auf Beton sitzen, dein Rücken würde sich bedanken.
Die Manuly-Matte setzt hier auf ein Prinzip aus dem Camping-Bereich: Eine selbstaufblasende Isomatte mit einem 2,5 cm dicken Schaumstoffkern.
Haptik: Der Hund spürt nicht nur den Stoff, sondern eine echte Polsterung, die wie ein Schaumstoffkissen wirkt.
Anpassung: Durch das Ventil kannst du sogar noch Luft reinpusten, um die Matte “praller” und dicker zu machen.
Kompaktheit: Trotz dieser dicken Polsterung lässt sie sich so klein wie eine Wasserflasche zusammenrollen.
Isolation gegen Bodenkälte: Schutz für die Gesundheit deines Hundes
Ein oft unterschätzter Punkt ist die Bodenkälte. Besonders im Winter oder in zugigen Schulfluren kühlen Hunde von unten schnell aus. Clemens erklärt, dass die Matte durch ihren Aufbau eine gewisse Isolation mit sich bringt. Das ist besonders wichtig für Rassen mit wenig Unterwolle (wie Clemens’ Ridgeback-Hündin Emma) oder ältere Hunde mit Arthrose, für die Kälte Gift ist.
Hygiene und Funktionalität: Die harten Fakten im Praxisalltag
Wer professionell arbeitet, weiß: Wo Hunde sind, da ist auch Dreck. Hygiene ist in der tiergestützten Intervention nicht verhandelbar, ein müffelndes oder fleckiges Hundebett in einer logopädischen Praxis ist ein No-Go.
Maximale Waschbarkeit: Umgang mit Matschpfoten und Hygienevorschriften
Egal ob Waldkindergarten oder der matschige Schulhof, die Decke kriegt immer etwas ab.
Bezüge: Die Bezüge müssen bei 30 Grad waschbar sein.
Trocknung: Sie trocknen innerhalb von 2 bis 3 Stunden und sind schnell wieder einsatzbereit.
Kern: Die Matte selbst besteht aus TPU (einem festen Kunststoff), den man einfach mit Spüli und einem feuchten Lappen abwischen kann.
Das Wechselbezug-System: Flexibilität zwischen Indoor-Flausch und Outdoor-Robustheit
Einer der größten Vorteile für Therapiehunde / Schulhunde-Teams ist die Modularität. Du musst nicht fünf verschiedene Matten mitschleppen, sondern wechselst einfach den Bezug.
Winter/Indoor: Ein kuscheliger Teddy- oder Langhaar-Stoff für maximale Gemütlichkeit.
Sommer: Ein kühlender Nylon-Bezug, der die Körperwärme nicht speichert – ideal, wenn der Hund bei 20 Grad in der Klasse liegen muss.
Outdoor: Wasserabweisende Bezüge für den Einsatz im Freien.
Warum Qualität im Dauerbetrieb zählt
Claudia Pauliks ist eine bekennende “Nasentante”, sie hasst es, wenn Hundezubehör anfängt zu “müffeln”. Billige Stoffe verfilzen oft nach der ersten Wäsche oder verlieren die Form. Clemens betont, dass die Manuly-Stoffe ihre Struktur behalten: “Da ist nichts verfilzt, nichts irgendwie, was man erst mal wieder glatt kämmen muss”. Für dich bedeutet das: Einmal investieren, jahrelang professionell auftreten.
Die selbstaufblasende Isomatte für mobile Therapiehunde / Schulhunde Teams
In der Welt der tiergestützten Arbeit ist Platz ein Luxusgut. Deshalb ist das Design der Manuly-Matte ein echter Gamechanger für alle, die mobil unterwegs sind.
Minimales Packmaß, maximaler Komfort: Die Lösung für den vollen Therapie-Rucksack
Clemens erklärt im Gespräch, dass die Idee ursprünglich aus dem Outdoor-Bereich kommt. Die Matte ist im Grunde eine Mini-Isomatte für Hunde. Das Geniale daran: Wenn die Luft raus ist, lässt sie sich extrem eng zusammenrollen.
Handlich wie eine Trinkflasche: Im zusammengerollten Zustand ist die Matte so kompakt, dass sie problemlos in (oder an) jeden Rucksack passt.
Leichtgewicht: Du schleppst kein schweres Polster mit dir herum, sondern nur das, was wirklich nötig ist.
Für dich als Fachkraft bedeutet das: Du hast eine Hand mehr frei für deinen Hund oder dein Material. Keine sperrigen Körbchen mehr, die im Bus oder im Treppenhaus im Weg umgehen.
Sekundenschneller Aufbau: Wie das Ventil-System den Arbeitsalltag erleichtert
In der Schule oder Praxis muss es oft schnell gehen. Du hast keine Zeit, erst mühsam ein Lager aufzubauen. Die Manuly-Matte hat ein selbstaufblasendes Ventil.
- Du rollst die Matte aus.
- Du öffnest das Ventil.
- Der Schaumstoffkern saugt sich von allein mit Luft voll und entfaltet seine polsternde Wirkung.
Claudia Pauliks liebt diese Funktionalität, weil sie den Fokus da lässt, wo er hingehört: beim Hund und beim Klienten. Und wenn du noch mehr Komfort willst? Clemens verrät im Trust the Dog Podcast den Profi-Trick: „Man kann mit dem Mund noch ein bisschen nachpusten“, um die Matte für den Hund noch weicher und dicker zu machen. Das ist Luxus pur auf kleinstem Raum!
Langlebigkeit statt Wegwerfmentalität: Eine Investition in die Karriere deines Hundes
Ein wichtiger Punkt, den Claudia am Ende des Podcasts anspricht: Professionalität bedeutet auch, in Qualität zu investieren. In der tiergestützten Arbeit ist dein Hund dein wichtigster „Mitarbeiter“. Die Matte ist so konstruiert, dass sie ein Hundeleben lang hält. Das Innenleben (der TPU-Kern) ist fast unkaputtbar. Wenn dir nach ein paar Jahren die Farbe nicht mehr gefällt oder ein Bezug durch den intensiven Einsatz doch mal durch ist, kaufst du einfach einen neuen Bezug nach.
Das ist nicht nur nachhaltig, sondern schont auf lange Sicht auch deinen Geldbeutel. Claudia vergleicht das mit der Physiotherapie für Hunde: Wer professionell arbeiten will, muss auf die körperliche Gesundheit seines Partners achten und dazu gehört ein ergonomischer, isolierter Liegeplatz, der nicht nach drei Einsätzen in sich zusammenfällt.
Praxistipps für den Einsatz: So wird die Matte zum Erfolgsfaktor in deiner tiergestützten Intervention
Theorie ist schön und gut, aber wie sieht das Ganze im „Schlachtgetümmel“ einer Grundschulklasse oder in der Enge einer logopädischen Praxis aus? Damit dein Hund die Matte optimal nutzt, habe ich hier die besten Tipps aus der täglichen Arbeit von Claudia Pauliks und dem Feedback der Manuly-Community zusammengefasst:
Der Wechsel zwischen Drinnen und Draußen: Die Herausforderung Waldkindergarten & Co.
Wenn du in der freien Natur arbeitest, ist Bodenfeuchtigkeit dein größter Feind. Während normale Decken sich wie ein Schwamm vollsaugen, bleibt der Kern der Manuly-Matte trocken. Mein Tipp: Nutze für draußen den wasserabweisenden Outdoor-Bezug. Falls es doch mal matschig wird, kannst du den Bezug zu Hause einfach in die Maschine stecken und den TPU-Kern kurz feucht abwischen. So bleibt dein Auto und deine Praxis sauber!
Kühlende Bezüge für heiße Tage: Konzentration erhalten
Hunde können nicht schwitzen. Wenn es im Sommer im Klassenzimmer 20 Grad hat, wird eine dicke Plüschdecke zur Qual. Der Hund wird unruhig, fängt an zu hecheln und kann sich nicht mehr auf den Klienten konzentrieren. Nutze hier einen der glatten, kühlenden Bezüge. Er nimmt die Körperwärme nicht so stark an und ermöglicht es deinem Hund, auch bei Hitze entspannt seine „Easy-Zeit“ zu genießen.
Warum Welpen (noch) nicht auf die High-End-Matte gehören
Ein wichtiger Hinweis von Clemens aus dem Trust the Dog Podcast: So toll die Matten auch sind, für ganz junge Welpen in der „Hai-Phase“ (wenn die spitzen Milchzähne alles schreddern) sind sie fast zu schade. Warte mit der Investition, bis dein Hund aus dem Gröbsten raus ist und nicht mehr versucht, sein Bett in Einzelteile zu zerlegen. Sobald die Ausbildung zum Therapiebegleithund startet, ist der perfekte Zeitpunkt für das Upgrade auf Profi-Equipment.
Fazit: Professionalität zeigt sich im Detail
Tiergestützte Arbeit ist weit mehr als nur „Hund mitnehmen“. Es ist eine professionelle Dienstleistung, bei der das Wohlbefinden deines vierbeinigen Partners an erster Stelle stehen muss. Ein Hund, der auf einer rutschigen, kalten oder harten Unterlage liegt, kann nicht die emotionale Stabilität ausstrahlen, die wir in der Therapie brauchen.
Die Wahl einer hochwertigen Matte wie der von Manuly ist kein Luxus, sondern ein klares Statement für den Tierschutz und die Qualität deiner Arbeit. Du investierst in:
- Die Gesundheit deines Hundes (Gelenkschonung & Isolation).
- Deine eigene Entlastung (kleines Packmaß & leichte Reinigung).
- Deinen professionellen Auftritt (sauberes, durchdachtes Equipment).
Wie Claudia Pauliks so schön sagt: Wenn du mit deinem Hund arbeitest, sorge dafür, dass er fit ist; körperlich wie mental. Ein guter Liegeplatz ist dafür das Fundament.
FAQ: Alles, was du über die richtige Matte in der tiergestützten Arbeit wissen musst
Du hast noch Fragen? Kein Problem! Hier habe ich dir die häufigsten Fragen zusammengefasst, die uns immer wieder begegnen, wenn es um das perfekte Equipment für Therapie- und Schulbegleithunde geht.
Warum reicht eine normale Hundedecke für die Schule oder Praxis nicht aus?
Eine herkömmliche Decke ist oft nur ein dünnes Stück Stoff. Auf glatten Böden wie Laminat oder Fliesen wird sie zur Rutschbahn, was für deinen Hund Stress bedeutet und seine Gelenke belastet. Zudem isoliert sie nicht gegen Bodenkälte. In der professionellen Arbeit braucht dein Hund einen Platz, der ihm physische Sicherheit gibt “also rutschfest ist” und ihn weich bettet, damit er wirklich regenerieren kann.
Wie gewöhne ich meinen Hund an die "Easy-Decke"?
Der Schlüssel ist die Ritualisierung, die Claudia Pauliks im Podcast beschreibt. Die Easy-Decke sollte von Anfang an positiv besetzt sein. Übe zu Hause in einer entspannten Atmosphäre: Die Decke kommt raus, der Hund geht drauf und es passiert… nichts. Keine Action, keine Kommandos, nur Ruhe. So lernt dein Hund: „Wenn diese Matte liegt, habe ich Pause und bin sicher vor jeglichen Anforderungen.“
Was mache ich, wenn mein Hund ein „Knabber-Experte“ ist?
Clemens von Manuly rät hier zur Ehrlichkeit: Wenn dein Welpe noch in der Phase ist, in der er alles schreddert, was ihm unter die spitzen Zähne kommt, warte lieber noch kurz mit der High-End-Matte. Sobald dein Hund aus der extremen Kau-Phase raus ist, ist die Matte durch ihren robusten Aufbau und die wechselbaren Bezüge aber eine Anschaffung für ein ganzes Hundeleben.
Ist die Manuly-Matte auch für den Einsatz im Freien geeignet?
Absolut! Genau dafür wurde sie konzipiert. Der Kern ist wasserdicht und die speziellen Outdoor-Bezüge sind extrem widerstandsfähig. Egal ob im Waldkindergarten, auf der nassen Wiese oder im Garten der Einrichtung, dein Hund liegt trocken und warm, während du die Matte danach einfach kurz abwischst.
Wie pflege ich die Manuly-Matte, damit sie den Hygienevorschriften entspricht?
Das ist im Praxisalltag super einfach: Die Bezüge kannst du bei 30 Grad in die Waschmaschine stecken (sie trocknen extrem schnell!). Den inneren Mattenkern aus TPU kannst du ganz einfach mit einem feuchten Tuch und etwas mildem Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel abwischen. So bleibt alles hygienisch sauber und geruchsneutral, ein Muss für jede Praxis.
Welches Packmaß hat die Manuly-Matte wirklich?
Wenn du die Luft aus dem Ventil lässt und sie eng zusammenrollst, ist sie kaum größer als eine 1,5-Liter-Wasserflasche. Sie passt also in fast jeden Rucksack oder kann mit einem Karabiner außen befestigt werden. Perfekt für alle Teams, die ohnehin schon viel Therapiematerial schleppen müssen!

