➡️ Folge 134 – 

Ein Welpe kommt ins Haus – und plötzlich steht die Welt Kopf

Du hälst ihn endlich in den Armen. Diese kleine Fellknasel mit den großen Augen. Die Vorfreude war riesig, der Züchter top, die Ausstattung perfekt vorbereitet. Und doch ist auf einmal alles anders. Herzlich willkommen in der aufregendsten, aber auch herausforderndsten Zeit deines Lebens: der Welpenzeit.

Diese Podcastfolge von Trust the Dog ist ein Muss für alle frischgebackenen Welpeneltern. Claudia spricht mit Kathi, die sich mit ihrem Mini Aussie Sky einen lang gehegten Traum erfüllt hat und trotzdem an ihre Grenzen kam. Was du aus dieser ehrlichen Folge mitnehmen kannst? Eine Menge. Und in diesem Blogbeitrag schauen wir noch einmal ganz in Ruhe auf die wichtigsten Learnings und Erkenntnisse aus dem Gespräch. Damit du dich weniger allein fühlst und dein Welpe mehr Sicherheit bekommt.

Planung ersetzt keine Erfahrung

Kathi und ihr Michael hatten sich bestens vorbereitet: eine passende Rasse gewählt, mit einer tollen Züchterin zusammengearbeitet, viel gelesen, recherchiert, den Trust the Dog Welpen-Onlinekurs gebucht. Und trotzdem war Sky anders als erwartet. Hochsensibel, reizoffen, emotional schwer regulierbar.

Was sie erleben, ist kein Einzelfall. Viele Hundehalter bemerken bereits nach wenigen Stunden im neuen zu Hause: Mein Hund ist völlig überreizt, kommt nicht zur Ruhe, beißt in die Hosenbeine, knurrt beim Kuscheln, will Nähe und flüchtet dann wieder, bzw. beißt in die Hände oder Kleidung.

Das liegt nicht an dir. Und es heißt auch nicht, dass dein Hund ein Problem hat. Es heißt nur: Du brauchst einen Plan, der nicht aus Meinungen, sondern aus Hundeverstand besteht, Zeit und Empathie.

Der Welpe dreht durch
Der Welpe dreht durch

Warum Vorbereitung so wichtig ist und was fehlt

Kathi schildert sehr eindrücklich, wie gut die Vorbereitung durch die Züchterin war: eine WhatsApp-Gruppe von Anfang an, Bilder, Videos, sie haben sogar die Geburt live miterleben dürfen. Trotzdem war der Abholtag ein Wendepunkt. Drei Stunden Autofahrt, zwar ohne Bellen, ohne Jaulen, aber mit Dauerhecheln.

Rückblickend erkennt Kathi: Sky war nicht ruhig. Er war gestresst. Und damit beginnt etwas, das viele Halter nicht wissen: Ein Welpe kompensiert seine Emotionen oft mit Verhalten, das missverstanden wird. Ruhe ist nicht gleich Entspannung. Schlaf ist nicht gleich Regeneration. Und Nähe suchen ist nicht gleich Kuschelbedürfnis.

Was hilft? Wissen. Struktur. Und eine professionelle Begleitung, die genau diese kleinen Zeichen lesen kann. Deshalb hat Kathi nicht nur den Welpenkurs von Trust the Dog genutzt, sondern auch den 1:1 Welpenkurs gebucht. Eine Entscheidung, die alles verändert hat.

Der Trust the Dog Welpen-Onlinekurs: Deine Rettung im Welpenchaos

Wenn du jetzt denkst: “Oh Gott, bei uns ist es ähnlich”, dann ist das kein Zufall. Viele Welpenbesitzer landen genau an diesem Punkt: Sie sind überfordert, verunsichert, von widersprüchlichen Tipps erschlagen. Der Welpen-Onlinekurs ist mehr als ein Kurs, er ist dein Anker.

Du bekommst nicht nur Schritt-für-Schritt Anleitungen, sondern auch das Warum hinter jedem Training. Claudia erklärt dir, wie dein Welpe die Welt sieht, welche Fehler du vermeiden kannst und wie du deinem Hund Sicherheit gibst, auch wenn gerade alles drunter und drüber geht.

Mit Videolektionen, Alltagsszenarien und echten Fallbeispielen wie bei Sky. Und das Beste: Du kannst sofort starten. Jetzt. Heute. Warte nicht, bis du zusammenbrichst, oder sich Baustellen eingeschlichen haben, die sich nicht mehr korrigieren lassen. Hol dir jetzt die Unterstützung, die du wirklich brauchst.

Grenzen setzen ohne zu verletzen

Ein wichtiger Gamechanger in Kathis Geschichte war das Thema „KLARE Grenzen setzen”. Sky war ein „Esel von Shrek“, wie Claudia es liebevoll nannte. Hochsprung inklusive. Ständig auf 180, kaum ansprechbar, voller Energie, aber ohne Kontrolle.

Die Lösung war nicht Strenge oder Strafe, sondern Klarheit. Ein einfacher Deckel (ja, ein Plastikdeckel!) wurde zur Grenze. Der kleine Wirbelwind prallte sprichwörtlich daran ab. Ohne Wut. Ohne Lautstärke. Einfach: “Bis hierhin und nicht weiter.”

Diese Methode ist typisch für Claudias Arbeit: pragmatisch, liebevoll, aber mit Haltung. Und genau das brauchen viele Welpen. Kein “Nein!” ohne Plan. Sondern ein Raum, in dem der Hund lernen darf, ohne ständig überfordert zu werden.

Was du brauchst: Ruhe, Regelmäßigkeit, Realität

Kathis Schilderungen zeigen deutlich: Der größte Fehler in der Welpenzeit ist der Wunsch nach Perfektion. Nach dem idealen Alltag, der reibungslosen Integration ins Büro, dem freundlichen Begegnungstraining. Doch ein sensibler Welpe braucht nicht nur das Training, er braucht vor allem Orientierung.

Deshalb gibt es im Trust the Dog Welpenkurs auch kein stumpfes Sitz-Platz-Fuß, sondern ein Verständnis für Entwicklung. Claudia sagt: “Bevor du an Signalen arbeitest, musst du Bindung aufbauen.”

Und Bindung entsteht durch Vertrauen. Nicht durch einstudieren von Signalen.

Wenn dein Welpe nicht kuscheln will

Ein besonders ehrlicher Moment im Podcast: Kathi beschreibt, wie schwer es ihr fiel, dass Sky keinen Körperkontakt wollte. Dieses flauschige Wesen, das sie so sehr liebte, wandte sich ab, fing an zu beißen, suchte zwar ihre Nähe – aber nur für Sekunden und bitte ohne anfassen.

Was viele nicht wissen: Das ist bei sensiblen Hunden völlig normal. Nähe ist für sie emotional aufwühlender als Distanz. Claudia half mit einer einfachen Idee: „Setz dich mit dem Rücken ans Sofa. Lass ihn selbst entscheiden.”

Diese Haltung zieht sich durch den gesamten Kurs: Lass deinen Hund fühlen, dass er sicher ist. Nicht durch Zwang. Sondern durch Präsenz. Kathi setzte es um und Sky begann, sich von selbst anzulehnen, sich abzulegen, zu entspannen. Ein kleiner Meilenstein. Ein großer Vertrauensbeweis.

Alltag meistern statt erziehen

Nach nur vier Wochen Begleitung war aus dem Chaos ein System geworden. Sky lernte, zur Ruhe zu kommen. Das Paar konnte wieder essen, ohne dass Monsterchen die Tafel stürmte. Spaziergänge wurden entspannter, Autofahrten ruhiger. Nicht perfekt – aber möglich.

Und genau das ist die Botschaft dieser Podcastfolge: Du musst es nicht alleine schaffen. Du darfst Fehler machen. Du darfst unterstützt werden. Aber du brauchst eine Methode, die zu dir und deinem Hund passt. Kein starrer Plan, sondern ein Weg, der euch beide mitnimmt.

Fazit: Du bist nicht allein – dein Hund auch nicht

Wenn ein Welpe ins Haus kommt, zieht kein Haustier ein. Sondern ein neues Familienmitglied. Mit Geschichte, Temperament, Eigenarten. Du brauchst keine Kontrolle, du brauchst Beziehung. Keine Dominanz – sondern Vertrauen.

Die Trust the Dog Podcastfolge “Ein Welpe kommt ins Haus” zeigt, wie ehrlich, anstrengend und wunderschön dieser Weg sein kann. Und wie viel leichter es wird, wenn man ihn nicht allein gehen muss.

Wenn du gerade zweifelst, verzweifelst oder völlig überfordert bist: Es ist okay. Und es wird besser. Mit Klarheit, mit Verständnis und vielleicht mit einem kleinen Plastikdeckel.

Schau dir jetzt den Welpen-Onlinekurs an und fang noch heute damit an, deinem Hund das zu geben, was er wirklich braucht: Sicherheit, Orientierung und dich.

Welpen-Onlinekurs