➡️ Folge 138 – 

Regeln im Hundealltag – wie viel Struktur braucht ein Welpe wirklich?

„Was macht ihr eigentlich, wenn ihr mit eurem Hund aus dem Matsch nach Hause kommt? Direkt reinlaufen lassen oder erst mal Pfoten putzen?“ So oder so ähnlich hat Claudi die neue Folge begonnen und zack, waren die beiden mitten im Thema: Regeln im Hundealltag.

In dieser Podcastfolge wird nicht um den heißen Brei geredet, sondern ehrlich gesprochen. Claudi, die Hundetrainerin mit Herz und Erfahrung, und Bienie, die Hundemama mit dem Alltagsblick, plaudern über die kleinen und großen Regeln, die unser Leben mit Hund prägen, oder manchmal eben auch nicht.

Dieser Artikel begleitet die Folge, für alle, die tiefer einsteigen wollen. Er zeigt, warum Regeln für den Welpen nichts mit Strenge zu tun haben, sondern mit Vertrauen. Warum Klarheit 👉 Freiheit schafft. Und warum es völlig in Ordnung ist, wenn man aber auch mal „Team Dreckpfote“ ist.

Regeln – hat man oder braucht man?

Die Frage des Tages: Braucht ein Hund Regeln?
Und wenn ja; welche eigentlich?

Claudi hat es in der Folge auf den Punkt gebracht: „Natürlich braucht ein Hund Regeln. Genauso wie wir Menschen auch. Aber sie müssen Sinn machen, fair sein und zwar für den Alltag, für die Beziehung, für die Sicherheit.“

Und Bienie? Die hat zum Thema “Dreckpfoten” ganz ehrlich zugegeben: „Also ich wisch Pitti selten die Pfoten ab. Ich sauge halt später.“

Genau darum geht’s: Regeln sind kein Gesetz für jedermann. Sie entstehen im echten Leben oder eben auch nicht. Und manchmal lohnt es sich, sie mal bewusst zu hinterfragen.

Ein Welpe ohne Leine lernt neue Regeln
Ein Welpe lernt die Regeln aus dem Hundealltag

Die Klassiker unter den Alltagsregeln und was wirklich dahintersteckt

Viele denken bei Regeln sofort an „Sitz“ und „Platz“. Aber es geht um viel mehr. In der Folge haben Claudi und Bienie euch erzählt, was ihnen auffällt und was bei ihnen selbst funktioniert (oder eben nicht).

Hier ein paar Beispiele, die sie angesprochen haben und was sie eigentlich bedeuten:

🐾 Regel 1: Pfoten abputzen vor dem Reinkommen
Viele Hundehalter machen das. Manche konsequent, andere, na ja … eher nicht so.
Aber hinter dieser scheinbar banalen Regel steckt viel: Der Hund lernt zu warten. Sich anfassen zu lassen. Zur Ruhe zu kommen. Und ganz ehrlich: Es ist ein Mini-Ritual, das Klarheit bringt.

🍽 Regel 2: Kein Fressen ohne Freigabe
Bienie hat erzählt, dass Pitti nicht an sein Futter geht, bis sie „Bitte schön“ sagt. Und jaaaa, das ist keine Showübung, sondern auch eine tolle Impulskontrolle.
Claudi hat ergänzt: „Mir ist wichtig, dass der Hund selbst lernt, sich zu regulieren. Ohne Signal. Einfach, weil es in der Beziehung so klar ist.“

🚗 Regel 3: Nicht aus dem Kofferraum springen
Ein ganz klares Sicherheitsding. Und ein wichtiges Signal: Du wartest, bis ich dich hole.
In der Folge sie natürlich auch wieder gelacht – über Pitti, der manchmal rausspringt – und dann wieder reinhüpft, weil ihm einfällt, dass das ja gar nicht erlaubt war. Auch das ist doch wirklich wichtig – Regeln hin oder her, es sind immer noch Lebewesen und natürlich darf es auch mal anders sein. Du hast doch auch nicht immer gute Tage.

🐕 Regel 4: Leine ab, bleibe aber trotzdem bei mir
Hier wurde es richtig spannend.
Claudi: „Wenn ich meine Hunde ableine, preschen sie nicht los. Warum nicht? Weil sie nie gelernt haben, dass Leine ab = Party bedeutet.“
Das Ziel: Die Verbindung zwischen Mensch und Welpe bleibt bestehen ; egal ob mit oder ohne Leine.

Warum Regeln Sicherheit schaffen – auch für den Menschen

Regeln sollten nicht nur für den Hund da sein, um ihn „unter Kontrolle“ zu haben. Sondern sie schaffen Ruhe, Struktur und Vorhersehbarkeit – für de Hund UND den Hundehalter.

Claudia erklärt in der Folge: „Viele Hunde, die im Alltag gestresst oder überfordert wirken, haben oft keine klare Orientierung. Sie wissen nicht, was von ihnen erwartet wird, genau das verunsichert sie.“ Und genau da helfen Regeln, liebevoll und konsequent vermittelt.

Muss jetzt alles perfekt sein?

Nein. Bitte nicht. Das wurde in der Folge mehr als einmal betont.

Bienie hat’s wunderbar ehrlich gesagt: „Also ich mache wahrlich nicht jedes Mal das volle Programm. Und manchmal denke ich eben: Ach komm, den Dreck sauge ich später weg.“
Und Claudi? Die sagt: „Es geht nicht um Perfektion. Es geht um Klarheit.“
Ein Hund muss nicht jeden Tag funktionieren. Aber er sollte wissen, wie das Leben mit seinem Menschen so läuft. Welche Regeln gelten. Und dass man sich aufeinander verlassen kann.

Der Online-Welpenkurs von Claudia Pauliks.

Wenn du dir mehr Klarheit wünschst: Der Welpenkurs begleitet dich

Und hier kommt ein ehrlicher Impuls – kein Werbetext, sondern eine Einladung.

Wenn du dir denkst: „Ich hätte gerne einen roten Faden. Einen Plan. Etwas, das mir Sicherheit gibt, ohne Druck zu machen.“

Dann schau dir den Online-Welpenkurs von Trus the Dog an.

Der Kurs hilft dir, genau das aufzubauen:

  • Regeln mit Herz und Sinn
  • Struktur ohne Strenge
  • Sicherheit für deinen Hund und für dich selbst

Struktur für den Welpen – warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Für viele Hörer der Folge ist es die entscheidende Phase: Der Welpe ist neu im Zuhause. Alles ist aufregend.

Und gleichzeitig fragt man sich:

Mache ich alles richtig?

  1. Überfordere ich ihn mit zu viel Struktur?
  2. Oder lasse ich gerade zu viel durchgehen?

Die Antwort liegt “wie so oft” in der Mitte. Claudi bringt es auf den Punkt:

„Ein Welpe braucht Struktur. Aber in kleinen, liebevollen und vor allem fairen Dosen.“

Es geht nicht darum, dem Hund alles zu verbieten. Sondern darum, ihm zu zeigen, wie unsere Welt funktioniert.

Ein Welpe mit seinem Spielzeug im Hundealltag
Claudia Pauliks mit ihren drei Hunden - auch sie findet Gassigehen manchmal nervig

Fazit: Regeln machen das Leben leichter – wenn sie zu euch passen

Diese Podcastfolge war nicht nur lustig (Stichwort: Nala im Matsch, Pitti mit Mortadella, Kasper als Musterschüler) – sie war auch eine Einladung: Mal ehrlich hinzuschauen.

  • Welche Regeln gibt es bei dir?
  • Welche funktionieren gut?

Und wo sagst du vielleicht: „Da müsste ich eigentlich mal ran…“

Regeln sind kein Zwang. Sie sind ein Geschenk. An deinen Hund. Und an dich selbst. Denn am Ende geht’s doch darum:

Ein Leben mit Hund, das leicht ist. Klar. Verlässlich. Und voller Vertrauen.

 

P.S. Welche Regel funktioniert bei dir richtig gut? Und wo lässt du (noch) fünfe gerade sein? Schreib uns gerne auf Instagram oder in die Kommentare zur Folge. Wir freuen uns drauf!